// Das Projekt

Über simulationstheorie.de

Wer steckt dahinter. Warum es dieses Projekt gibt. Und wohin es führt.

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Marko Leicht
// StoffweXel 23
41 Jahre alt. Wohnhaft in Obertrubach, Franken. Musiker, Autor, Solo-Entwickler. Kein akademischer Hintergrund in Philosophie oder Physik — was ich als Vorteil betrachte.
Musiker Autor Solo-Entwickler 25k Hörer/Monat Band 1 veröffentlicht

Wie es anfing

Es fing mit einer Domain an. Irgendwann stand die Domain simulationstheorie.de zum Kauf. Ich hab sie gekauft — nicht weil ich einen Plan hatte, sondern weil mich das Thema schon lange faszinierte und eine .de-Domain mit diesem Namen nicht alle Tage frei ist.

Damals dachte ich noch: Simulationstheorie, Bostrom, Matrix, das ist interessant. Ich hätte erwartet, eine Art Informationsseite zu bauen — Argumente sammeln, darstellen, fertig.

Was stattdessen passierte: Je tiefer ich in das Thema eindrang, desto unbefriedigender wurde die Simulationstheorie selbst. Nicht weil sie falsch ist — sondern weil sie zu eng ist. Sie denkt in einer Metapher, die das 21. Jahrhundert hat — und kann damit nur das fassen, was in dieser Metapher ausdrückbar ist.

Die Fragen, die mich wirklich interessierten, lagen tiefer: Was ist Bewusstsein, bevor es sich in einem Körper manifestiert? Warum gibt es überhaupt etwas statt nichts? Und was macht das mit einem Menschen, wenn er das ernst nimmt?

Aus der Informationsseite über Simulationstheorie wurde ein Denk-Projekt über die Natur der Realität, des Bewusstseins und der Erfahrung. Die Domain war der Ausgangspunkt — nicht das Ziel.

Die Verdichtungstheorie: Woher sie kommt

Die Verdichtungstheorie ist nicht in einer Nacht entstanden. Sie ist das Destillat von Jahren Lektüre — Kastrup, Bohm, Bernardo Kastrup's analytischer Idealismus, Wheeler's „It from Bit", Huxleys Mescalin-Essay, die Nag Hammadi Texte, Quantum Darwinism, Libet-Experimente, die Forschung zu Nahtoderfahrungen.

Und gleichzeitig kommt sie aus eigenen Erfahrungen, die ich nicht habe, religiös oder esoterisch zu framen — und für die die wissenschaftliche Sprache auch nicht reicht. Irgendwo dazwischen liegt eine Sprache, die beides halten kann. Die Prompt-Metapher war der Schlüssel: Sie erlaubte, mystische Intuition in eine Sprache zu übersetzen, die keine Vorprägung hat.

Die Prompt-Metapher — Die Buchserie

Buchserie / 5 Bände geplant

Die Prompt-Metapher

Die Idee hinter der Buchreihe: Das Leben kann als Interaktion mit einem System gelesen werden — einem, das antwortet, das Muster kennt, das auf die Qualität der Frage reagiert. Nicht im magischen Sinne. Im strukturellen.

Wenn du weißt, wie du fragst — was du aufrufst, welchen Kontext du setzt, was du zulässt — ändert sich, was du bekommst. Das gilt für KI. Das gilt für das Leben.

Band 1 ist erschienen. Die restlichen vier Bände folgen. Jeder Band entwickelt einen Aspekt der Metapher weiter — von der Grundstruktur des Bewusstseins über die Wrapper-Arbeit bis zur Frage, was es bedeutet, ein bewusstes Wesen in einem verdichteten Universum zu sein.

→ Auf Amazon verfügbar

MyMindSeed — Die praktische Seite

mymindseed.app

MyMindSeed

Was passiert, wenn man die Verdichtungstheorie ernst nimmt? Wenn der Wrapper real ist — wenn die Art, wie wir unser Bewusstsein konfigurieren, bestimmt, was wir empfangen? Dann ist Bewusstseinsarbeit nicht Selbsthilfe. Sie ist technisch.

MyMindSeed ist die praktische Umsetzung dieses Gedankens. Kein Motivationsprogramm. Kein esoterischer Kurs. Sondern ein strukturierter Ansatz, den eigenen Wrapper zu verstehen — Muster zu erkennen, Rauschen zu reduzieren, klarer zu werden.

Das Projekt verbindet die konzeptuellen Werkzeuge der KI-Entwicklung mit den bewährtesten Methoden aus Psychologie, Meditation und Philosophie. Die Sprache ist neutral. Der Ansatz ist pragmatisch.

→ mymindseed.app

Musik: StoffweXel 23

25k
Monatliche Hörer (Spotify)
100+
Tracks veröffentlicht
Noch offene Ideen

Musik ist nicht der Hintergrund — sie ist ein gleichwertiger Ausdruck. Unter dem Namen StoffweXel 23 entstehen elektronische Tracks, die Texte tragen, die dieselben Fragen stellen wie die Philosophie: Was bist du? Was willst du? Was kommt durch?

Die Texte sind nicht illustrativ. Sie versuchen, die Erfahrung auszudrücken, die der Theorie zugrunde liegt — die Momente, in denen der Wrapper sich öffnet und etwas durchkommt, das du nicht gemacht hast.

Transparenz & Haltung

Was diese Seite ist — und was nicht

Simulationstheorie.de ist kein akademisches Journal. Ich habe keine Professur in Philosophie oder Physik, und das ist keine Schwäche — es bedeutet, ich bin an keine Schule, keine Karriererücksichten und keine Fachsprache gebunden.

Es ist kein esoterisches Portal. Die Sprache hier ist präzise. Behauptungen werden als Behauptungen benannt. Spekulation als Spekulation. Metaphern als Metaphern.

Es ist keine Selbsthilfe-Seite. Die Fragen hier sind zu ernst für positive Affirmationen und zu praktisch für reine Theorie.

Es ist ein Denk-Projekt eines Solo-Entwicklers, der seit Jahren mit diesen Fragen lebt und geglaubt hat, es lohnt sich, sie öffentlich zu machen — weil andere Menschen dieselben Fragen haben und keine Sprache dafür finden.

Wenn du Kritik hast, wenn du Fehler findest, wenn du mit meinen Schlussfolgerungen nicht einverstanden bist: Ich freue mich über Nachrichten. Über stoffwexel23.com kannst du mich erreichen.